Eine Dauerkrise ist noch keine "Zeitenwende", Herr Scholz. Schlussteil meiner Notizen zur Dauerkrise des Westens
Wenn das Hündchen vom Sofa springt und hinter seinem Herrchen her die fremde Bulldogge auf der Straße anbellt - die "Straße von Formosa" nannten die europäischen Eindringlinge sie, die Rinne zwischen Festland-China und seiner vorgelagerten Insel Taiwan - aber hallo, dann müssen 1,4 Milliarden Menschen aufpassen, dass ihnen der Kleine nicht ein Loch in die Hose reißt. So etwa müssen unvoreingenommene Beobachter die Größenverhältnisse zwischen den Konfliktparteien vor Chinas Küste eingeschätzt haben, als im Gefolge der Stars-and-Stripes frech auch die Fregatte "Bayern" vor Taiwan aufkreuzte, ausgesandt diesmal nicht vom deutschen Kaiser, aber wieder von einem deutschen Kriegskanzler. Was konnte die deutsche Politik dazu verleiten, sich am anderen Weltende in den dreisten Versuch der USA, der Volksrepublik China eine vorgelagerte Insel abzutrotzen, hineinziehen zu lassen? Auch hier sind es wieder Kapitalinteressen, die der Politik die Agenda diktieren. Doch in diesem F...