Covidioten – Merkel-Runde bestätigt Papst Julius III. Oskar Lafontaine über Testpflicht für Nicht-Geimpfte
„Wenn Ihr wüsstet, mit wie wenig Aufwand von Verstand die Welt regiert wird, so würdet Ihr Euch wundern“, sagte einst Papst Julius III. (1550-1555). Die Merkel-Runde hat mit ihren Corona-Beschlüssen Julius III. auf beeindruckende Weise wieder bestätigt. Mit der Einführung der Testpflicht für Nicht-Geimpfte, die Norbert Häring zu Recht „Impfpflicht für das ärmere Drittel der Bevölkerung“ nennt, hat die Runde erneut ihr mangelndes Urteilsvermögen unter Beweis gestellt. Ab Oktober müssen Ungeimpfte ihre Tests selbst bezahlen, die nur 48 bzw. 24 Stunden Gültigkeit haben. Warum hat keiner in der Runde allein schon gegen diese Zumutungen für Ärmere Einspruch erhoben?
Impfzwang durch die Hintertür
Mit der Einführung des Impfzwangs durch die
Hintertür wollten Kanzlerin, Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten die
Impfquote steigern. Sie brachen Ihre Versprechen (siehe Norbert Häring)
und wussten bei ihren unsinnigen Beschlüssen nicht, wie viele Erwachsene
tatsächlich bereits geimpft sind. Das RKI hat eingeräumt, dass es keine
belastbaren Zahlen zur Impfquote hat (siehe Jens Berger auf den Nachdenkseiten). Die
angestrebte Quote von 80 Prozent der Erwachsenen kann bereits erreicht sein.
Da ist es doch ein Trost, dass es in Dänemark,
Schweden, in einzelnen Bundesstaaten der USA und, ja auch in Großbritannien,
noch Politiker gibt, die noch nicht völlig durchgedreht sind.
Zur Erinnerung: Zuerst wollten sie die Alten,
bei denen die Krankheit zum Tod führen kann, schützen. Die sind mittlerweile
aber fast alle geimpft. Dann wollten sie die Überlastung des Gesundheitssystems
vermeiden. Im Nachhinein haben sich die Alarmmeldungen um die Jahreswende als
falsch herausgestellt. Dass sie mit Statistiken nicht umgehen können, zeigt
schon das Beharren auf den Inzidenzwerten, weil der in
Grundrechtseinschränkungen verliebte bayerische Ministerpräsident Söder nicht
begreifen will, dass in Bayern so genannte Impf-Unwillige, die in einem
Landkreis wohnen, in dem viel getestet wird, gegenüber solchen, die in einem
Landkreis wohnen, der wenig testet, erheblich benachteiligt sind.
Gleichbehandlungs-Grundsatz und Verhältnismäßigkeit
Es bleibt zu hoffen, dass die deutschen
Gerichte die Ritter der Merkel-Runde daran erinnern, dass der
Gleichbehandlungs-Grundsatz und die Verhältnismäßigkeit fester Bestandteil
unseres Rechtsstaates sind. Und dass es völlig verantwortungslos ist, nachdem
der ältere Teil der Bevölkerung weitgehend geimpft ist, Kinder und Jugendliche
und unter 50-Jährige zu zwingen, sich mit einem Präparat impfen zu lassen, von
dem der Hersteller sagt, dass „die langfristigen Wirkungen und die Wirksamkeit
derzeit nicht bekannt sind, und dass der Impfstoff unerwünschte Wirkungen haben
kann, die derzeit nicht bekannt sind“.
Quelle: https://www.oskar-lafontaine.de/links-wirkt/covidioten-merkel-runde-bestaetigt-papst-julius-iii/
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