Corona-Pandemie verschärft den Klassenkampf

 Ach Klassenkampf? Gibt’s sowas überhaupt noch? War das nicht vorletztes Jahrhundert?

Der Paritätische Wohlfahrtsverband (keine linksradikale Sekte) warnt vor einer drastischen Verschärfung der Armut infolge der Corona-Pandemie. Besonders betroffen seien geringfügig Beschäftigte sowie junge Menschen, die schon vor Corona mit hoher Arbeitslosigkeit konfrontiert waren. „Corona hat jahrelang verharmloste und verdrängte Probleme, von der Wohnraumversorgung einkommensschwacher Haushalte bis hin zur Bildungssegregation armer Kinder, ans Licht gezerrt,“ sagt Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes. „Eine zunehmende Zahl von Erwerbslosen stößt auf ein soziales Sicherungssystem, das bereits vor Corona nicht vor Armut schützte und dessen Schwächen nun noch deutlicher zutage treten.“

Klassenkampf, von den „Oberschichten“ gegen „Die-da-unten“ betrieben, Normalzustand der kapitalistischen Gesellschaft, in der Corona-Krise nur wieder eine Umdrehung schärfer angezogen. „Wir-hier-unten“ müssen die richtige Antwort finden. Auch in Corona-Zeiten: Wer nicht kämpft, hat schon verloren.

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